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Meta Product Data Versions: ein zweiter Look für deine Katalog-Anzeigen, und wie du ihn heute schon fährst

Jede Katalog-Anzeige, die du schaltest, zeigt dieselben Produktdaten. Ein Titel, ein Preis, ein Bild, für jede Kampagne, jede Zielgruppe und jede Saison. Du willst einen Black-Friday-Look? Bisher hieß das: ein zweiter Katalog, ein zweiter Feed und ein Pixel, dessen Zahlen nicht mehr aufgehen.

Meta ändert das mit Produktdaten-Versionen. Hier steht, was das Feature macht, wofür es taugt, wie du eine Version aus deinem bestehenden Setup speist und wie du dasselbe Ergebnis in einem Katalog erreichst, solange du auf den Zugang wartest.

Was eine Produktdaten-Version ist

Eine Version ist ein alternativer Satz Produktdaten innerhalb deines bestehenden Katalogs. Metas Hilfebereich nennt sie „eine erweiterte Funktion, die dir mehr kreative Kontrolle darüber gibt, wie Produkte in deinen Anzeigen erscheinen“. Du kannst bis zu zehn Versionen in einem Katalog halten, und jede davon kann diese Felder pro Produkt ändern: Titel, Beschreibung, Preis, Aktionspreis, Link, Bild, zusätzliche Bilder, Video, Verfügbarkeit, Zustand und Status.

Sonst ändert sich nichts. Gleicher Katalog, gleiche Produkt-IDs, gleiche Produktsets, gleiche Pixel-Events. Eine Version ist eine Schicht über dem Produkt, keine Kopie davon.

Meta sagt, das Feature sei „derzeit auf eine kleine Zahl berechtigter Unternehmen beschränkt“. Wenn du es im Commerce Manager noch nicht siehst, ist der letzte Abschnitt für dich.

Was dir das bringt

  • Ein saisonaler Look ohne zweiten Katalog. Im Juni Sommer-Hintergründe, im November ein Sale-Look. Version anlegen, Kampagne darauf richten und nach der Saison zurückschalten.
  • Andere Daten für andere Zielgruppen oder Platzierungen. Ein kürzerer Titel für Stories, eine Version mit dem Treuepreis für Bestandskunden, eine Version, deren Link auf eine Kampagnenseite führt.
  • Ein echter Vergleich. Zwei Anzeigengruppen, zwei Versionen, ein Katalog. Meta nennt als einen der vorgesehenen Zwecke, „Kampagnenergebnisse zu vergleichen, um die leistungsstärksten Versionen deiner Produktdaten zu ermitteln“.
  • Ein Satz Events. Käufe, Aufrufe und Warenkorb-Zugänge bleiben am Produkt, egal welche Version der Shopper gesehen hat.

So legst du eine im Commerce Manager an

  1. Öffne deinen Katalog, geh auf Data sources, klick auf + Add und wähl Product data versions.
  2. Benenne sie nach ihrem Zweck. Später wählst du sie im Ads Manager über den Namen aus.
  3. Gib ihr Daten. Wähl entweder Datenquellen, die schon im Katalog liegen, oder klick auf Add feed und trag die URL eines Feeds ein, den es nur für diese Version gibt.
  4. Klick auf Create. Meta legt außerdem ein Produktset namens Products with [version name] version an, das alle Produkte enthält, für die die Version Daten hat.
  5. Bau im Ads Manager eine Sales-Kampagne mit Advantage+ catalog ads. Setz auf Anzeigenebene im Abschnitt „Ad creative“ den Haken bei Product data version und wähl die Version.

Produkte ohne Daten in der Version zeigen ihre Standarddaten. Eine Anzeigengruppe kann also versionierte und Standardprodukte mischen, solange du nicht das Produktset nutzt, das Meta für diese Version angelegt hat.

Eine Version aus dem Setup speisen, das du schon hast

Der Feed, den eine Version braucht, ist kurz: die Produkt-ID plus nur die Felder, die du änderst. Genau das ist ein supplementary feed, und ein Renable-Kanal kann einer sein.

  1. Leg einen zweiten Kanal auf demselben Katalog an. Stell ihn im Settings-Tab unter Used for auf Meta und markiere ihn als Supplementary feed. Pflicht ist jetzt nur noch die Produkt-ID.
  2. Gib ihr die Felder, die die Version ändern soll. Für einen saisonalen Look ist das ein Bildfeld, das an die saisonale Vorlage gebunden ist. Renable rendert dieses Bild für jedes Produkt und rendert es erneut, sobald sich ein Preis oder ein Produkt ändert.
  3. Du willst auch einen anderen Titel oder eine andere Beschreibung? Richte das Feld in diesem Kanal auf andere Inhalte, zum Beispiel eine KI-geschriebene Headline. Dein Hauptfeed behält den Alltagstext.
  4. Veröffentliche, kopier die Feed-URL des Kanals und trag sie im Commerce Manager als Feed der Version ein. Ab da holt Meta sie nach eigenem Zeitplan.

Ein Katalog in Renable, ein Katalog in Meta, und eine Version, die sich von selbst aktuell hält. Oder du bittest Aimée, den KI-Agenten in Renable, den Kanal für dich zu entwerfen.

Aimée

Mach eine Black-Friday-Version unseres Meta-Feeds. Nur die Bilder, aus der black-friday-Vorlage, als supplementary feed.

Entwurf: Kanal „Meta · black-friday version“

Vorschau: Cloud Nine Orthopedic Dog Bed, 129 $, Sale-Badge an

Verwendet als: Supplementary feedFelder: id, image_linkVorlage: black-friday

Veröffentliche ihn, dann gebe ich dir die Feed-URL, die du im Commerce Manager als Feed der Version einträgst.

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Noch nicht freigeschaltet? Mach es heute in einem Katalog

Die zwei häufigsten Gründe für eine Version sind ein saisonaler Look und ein Test zwischen zwei Looks. Beides geht heute schon, in einem Katalog, mit adaptiven Designs und Renable Options.

Adaptive Designs ist eine Meta-Feed-Funktion, die deinen Designs Namen gibt. Ein Design ist ein Look in jedem Format: quadratisch, hochkant und Story, als Bild und als Video. Renable schickt alle deine Designs in dem einen Feed, den du bereits hast, jedes unter eigenem Namen, etwa evergreen oder black-friday. Das Renable-Options-Panel im Meta Ads Manager zeigt dann, welches Design eine Anzeige ausspielt, und du wechselst es mit einem Klick.

  • Saisonaler Look. Bau das Black-Friday-Design Wochen vorher. Anlegen ändert nichts an laufenden Anzeigen. Am Tag selbst koppelst du die Anzeigen daran, die du willst. Nach der Saison koppelst du sie zurück.
  • Ein Test zwischen zwei Looks. Dupliziere die Anzeigengruppe, koppel je eine Kopie an ein Design und lass Metas A/B-Test die Zielgruppe aufteilen. Die Schritte stehen in How to customize Meta Advantage+ catalog ad creative with templates.
  • Überall das richtige Format. Auch wenn eine Anzeige per Name an ein Design gekoppelt ist, wählt Meta weiterhin pro Platzierung die quadratische, die Hochkant- oder die Story-Variante.

Der Unterschied zu Versionen: Designs ändern, wie die Anzeige aussieht, als Bild und als Video. Eine Version kann auch Titel, Preis oder Link ändern. Wenn deine Saisonidee ein Bild ist, musst du nicht warten. Geht es um einen anderen Preis oder eine andere Landingpage, dafür sind Versionen da, und der Kanal oben steht bereit für den Tag, an dem du sie bekommst.

So oder so: Deckt ein Design oder eine Version ein Produkt nicht ab, zeigt das Produkt seine Standarddaten. Das Renable-Options-Panel zeigt die Abdeckung des Designs, das in einer Anzeige läuft. Du weißt es also, bevor du Budget ausgibst.

Was du brauchst

Ein Produktfeed, den Renable importiert und an deinen Meta-Katalog weitergibt, und ein Meta-Kanal mit aktivierten adaptiven Designs für den Design-Weg. Renable Options ist eine Chrome-Erweiterung im Early Access. Aimée entwirft Kanäle und Vorlagen, du veröffentlichst sie. Welche Anzeige wo erscheint, entscheidet in jedem Fall Meta. Der Meta-Teil der Versionen ist Metas Feature und folgt Metas Zeitplan.

Mehr zum Panel: Renable Options, das Panel im Meta Ads Manager

Wie Designs zu ihren Namen kommen: Adaptive Designs

Metas eigene Schritte: Produktdaten-Versionen in deinem Katalog anlegen

Gib deinem Katalog dieses Quartal einen zweiten Look

Verbinde deinen Feed, bitte Aimée um ein saisonales Design in jedem Format und koppel es an die Anzeigen deiner Wahl. Jeder Account startet mit einer 30-tägigen kostenlosen Testphase.