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Produktfeed aus Shopify, WooCommerce, Magento und BigCommerce exportieren: so geht's

Meta, Google und TikTok starten alle mit derselben Frage. Wo ist dein Produktfeed? Die Produkte hat dein Shop. Einen Feed vielleicht noch nicht.

So holst du ihn aus jeder der vier großen Shop-Plattformen heraus, und diese sechs Dinge korrigierst du, bevor du ihn einem Werbenetzwerk gibst.

Was du brauchst, ist eine Feed-URL

Eine Feed-URL ist ein Link auf eine Datei, die jedes Produkt in deinem Shop auflistet. Titel, Preis, Bild, Lagerbestand, Produktlink. Die Datei baut sich selbst neu auf, deshalb zeigt der Link immer die Preise und Bestände von heute.

Eine CSV, die du einmal herunterlädst, ist kein Feed. Morgen früh ist sie veraltet. Egal welches Tool du unten wählst: Du willst einen Link, den du kopieren kannst, im Google-Shopping-Format. Jedes Werbenetzwerk liest dieses Format.

Shopify: vielleicht hast du schon einen

Jeder Shopify-Shop veröffentlicht seine Produkte unter your-store.com/products.json. Öffne diese Adresse im Browser. Siehst du dort Produktdaten, hast du einen Feed, ganz ohne Installation. Shopify liefert dieselben Produkte auch unter your-store.com/collections/all.atom.

  • Es tauchen nur Produkte auf, die im Vertriebskanal Online Store veröffentlicht sind. Entwürfe bleiben draußen.
  • Ein passwortgeschützter Shop blockiert die Adresse, und das kommt häufig vor, solange ein Shop noch im Aufbau ist.
  • Shopify liefert die Liste in Seiten mit bis zu 250 Produkten. Bei einem sehr großen Katalog ist eine Feed-App der sicherere Weg.

Du willst selbst bestimmen, welche Produkte und Felder rausgehen? Suche im Shopify App Store nach „product feed“. Nimm eine App, die dir eine Feed-URL gibt, nicht eine, die nur direkt zu Google synchronisiert.

WooCommerce: ein Feed-Plugin installieren

WooCommerce hat keinen eigenen Feed. Geh in deiner WordPress-Verwaltung auf Plugins → Installieren und suche nach „product feed“. Product Feed PRO und CTX Feed sind zwei seit Langem etablierte Optionen.

  1. Lege einen neuen Feed an und wähle Google Shopping XML als Format.
  2. Nimm alle Produkte auf oder filtere auf den Teil des Shops, den du in Anzeigen haben willst.
  3. Sieh dir die Feldliste an. Titel, Beschreibung, Preis, Bild und Verfügbarkeit füllen sich meist von selbst. Achte darauf, dass auch eine SKU oder GTIN dabei ist.
  4. Kopiere die Feed-URL und öffne sie im Browser. Du solltest deine Produkte sehen.

Magento und Adobe Commerce: eine Feed-Extension mit Zeitplan

Auch Magento bringt keinen Feed mit. Der übliche Weg ist eine Extension aus dem Adobe Commerce Marketplace, die die Datei nach Zeitplan erzeugt und unter einer festen Adresse ausliefert. Mirasvit und Amasty verkaufen beide eine. Wenn ein Entwickler deinen Shop betreut, ist das für ihn schnell erledigt.

Starte mit der Google-Shopping-Vorlage der Extension. Nimm Preis und Aktionspreis, Verfügbarkeit, Bild und eine SKU oder GTIN auf. Stelle den Feed dann so ein, dass er mindestens einmal täglich neu erzeugt wird. Ein Magento-Feed, der wöchentlich neu erzeugt wird, bewirbt den Bestand von letzter Woche.

BigCommerce: eine Feed-App oder der Weg über Merchant Center

BigCommerce hat standardmäßig keinen öffentlichen Feed. Öffne den Marktplatz unter Apps, suche nach „product feed“ und wähle eine App, die dir eine Feed-URL gibt.

Es gibt eine Abkürzung. Wenn dein Shop seine Produkte schon an Google Merchant Center schickt, liegen sie dort bereits in Feed-Form. Ein Tool, das aus Merchant Center importiert, kann von dort aus starten.

Sechs Dinge, die du korrigierst, bevor der Feed irgendwohin geht

Ein Feed, der sich im Browser öffnen lässt, verkauft noch lange nichts. An diesen sechs Stellen gehen neue Feeds schief, und zwar leise. Produkte werden einfach nicht ausgeliefert.

  1. IDs, die sich nie ändern. Jedes Produkt braucht seine eigene ID, und nächste Woche muss es dieselbe sein. Ändert sich eine ID, sieht das Werbenetzwerk ein völlig neues Produkt und fängt von vorne an.
  2. Verfügbarkeit in den Worten des Netzwerks. In stock, out of stock, preorder oder backorder. Eine Lagerzahl wie „42“ oder ein „yes“ führt dazu, dass das Produkt abgelehnt wird.
  3. Preis und Aktionspreis, beide mit Währung. Sie müssen zur Produktseite passen. Die Netzwerke vergleichen beides und können ein Produkt ablehnen, wenn es abweicht.
  4. GTIN und Marke. Google verlangt beides für die meisten Markenprodukte. Shop-Plugins lassen den Barcode oft weg, solange du ihn nicht selbst zuordnest.
  5. Eine Zeile pro Größe und Farbe. Jede mit eigener ID, alle mit derselben item_group_id. Sonst läuft eine ausverkaufte Größe weiter in deinen Anzeigen.
  6. Ein Hauptbild, auf dem das Produkt zu sehen ist. Groß, scharf, nichts verdeckt es. Viele Shops exportieren unbemerkt eine Größentabelle oder ein Logo als erstes Bild.

Größen, Farben und ausverkaufte Produkte verdienen einen eigenen Leitfaden. Hier ist er: Varianten und ausverkaufte Produkte in Meta-Katalog-Anzeigen richtig handhaben

Den Feed korrigieren, ohne zurück in den Shop zu gehen

Die meisten dieser sechs Punkte lassen sich in einem Shop-Plugin kaum korrigieren, und ein neuer Export vom Entwickler kann Wochen dauern. Renable sitzt zwischen deinem Shop und den Werbenetzwerken. Renable importiert den Feed, den dein Shop ohnehin exportiert, und liest eine Feed-URL stündlich neu ein. Du korrigierst die Daten dort mit Regeln, und jeder Kanal bekommt die korrigierte Version.

Oder du sparst dir das Schreiben der Regeln. Aimée, der KI-Agent in Renable, nimmt deine Shop-Adresse oder deine Feed-URL. Sie prüft, ob dort wirklich Produkte ausgeliefert werden, stellt die Verbindung her und sagt dir, was du zuerst korrigieren solltest.

Aimée

Meinen Shop verbinden, pinecrafthome.com

Deinen Produktfeed unter pinecrafthome.com/products.json gefunden. Er liefert 1.208 Produkte mit Preisen in USD.

Katalog verbunden

1.208 Produkte importiert

Feed wird stündlich neu importiert

Eine Sache solltest du zuerst korrigieren. Bei 214 von 1.208 Produkten fehlt „gtin“, und Google verlangt das Feld.

Renable importiert aus einer Feed-URL, aus Google Merchant Center, einem Meta-Katalog, einem Google Sheet oder einer Datei. Regeln und andere Änderungen, die Aimée entwirft, bleiben Entwürfe, bis du sie veröffentlichst. So funktionieren Feed-Regeln

Feed-URL schon da? Sieh dir heute an, was daran nicht stimmt

Gib sie Aimée und sie sagt dir Kanal für Kanal, welche Pflichtfelder deinen Produkten fehlen. Jedes Konto startet mit einer 30-tägigen kostenlosen Testphase.