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Produktfeeds für ChatGPT und Perplexity Shopping: was sie brauchen und wie du deinen Feed übermittelst

Ein Käufer fragt ChatGPT, welche Trailrunning-Schuhe unter 100 $ auf nassem Fels am besten greifen. Zurück kommt eine kurze Liste von Produkten, jedes mit einem Link zu einem Shop. Dieselbe Frage liefert in Perplexity eine eigene Liste.

Deine Produkte kommen nur in solche Listen, wenn der Assistent deine Produktdaten hat und wenn diese Daten die Frage beantworten. Hier erfährst du, was ChatGPT und Perplexity auslesen, wie du ihnen einen Feed schickst und was du zuerst angehst, wenn deine Produkte nicht auftauchen.

Drei Wege, wie deine Produkte in die KI-Antwort kommen

Keiner der beiden Assistenten stöbert wie ein Käufer durch deinen Shop. Beide arbeiten mit Produktdaten, und die kommen auf drei Wegen bei ihnen an.

  • Ein Feed, den du ihnen schickst. OpenAI und Perplexity betreiben jeweils ein Händlerprogramm, das einen Produktfeed direkt entgegennimmt. Nur dieser Weg erfordert eine Bewerbung.
  • Deine Einträge in Google Shopping. Die Shopping-Antworten von ChatGPT greifen stark darauf zurück. Das funktioniert heute weltweit, ganz ohne Bewerbung.
  • Deine Produktseiten. ChatGPT liest auch öffentliche Produktseiten, und der Crawler von Perplexity, der PerplexityBot, liest sie direkt.

Beim Feed hast du am meisten Einfluss darauf, was bei ihnen ankommt. Die anderen beiden Wege funktionieren, ob du einen Feed schickst oder nicht.

Was ein Shopping-Feed für ChatGPT braucht

OpenAI hat ein eigenes Feed-Layout mit eigenen Feldnamen. Ein Google-Shopping-Feed ist ähnlich, aber nicht dieselbe Datei.

  • Die Feldnamen von OpenAI. item_id, title, description, brand, url, image_url, price, availability und die übrigen Felder.
  • is_eligible_search bei jedem Produkt auf true gesetzt. OpenAI verlangt das. Das Feld kennzeichnet das Produkt als zugelassen für die Shopping-Suche in ChatGPT.
  • Wer verkauft. seller_name und seller_url, also Name und Webadresse deines Shops.
  • Eine schlichte Textdatei. Werte durch Tabs oder Kommas getrennt, optional gzip-komprimiert. ChatGPT liest kein XML. Eine gzip-komprimierte TSV-Datei ist die sichere Wahl.

Und jetzt der Teil, den die meisten übersehen. OpenAI ruft keine Feed-URL ab. Die Datei wird zu OpenAI hochgeladen. Sobald dein Shop freigeschaltet ist, gibt OpenAI dir SFTP-Zugangsdaten, und dein Feed-Tool lädt die Datei bei jedem Update dort hoch. Ohne diese Daten kommt auch ein fertiger Feed nirgends an.

Der Produktlink zählt mehr als früher. Seit OpenAI im März 2026 den Checkout in ChatGPT eingestellt hat, schicken Shopping-Antworten den Käufer in deinen Shop. Jede URL im Feed muss auf der richtigen Produktseite landen.

Du planst auch ChatGPT-Anzeigen? Kampagnen mit Produktfeed sind im Ads Manager von OpenAI in der Beta. Ein zusätzliches Feld, is_ads_eligible, markiert, welche Produkte darin laufen dürfen.

Was ein Shopping-Feed für Perplexity braucht

Zuerst die gute Nachricht. Perplexity veröffentlicht keine eigene Feed-Spezifikation. Es liest die von Google. Wenn du Google Shopping schon einen Feed schickst, hast du den Perplexity-Feed fast fertig.

Das heißt: die Spalten von Google Shopping unter den Namen von Google. id, title, description, link, image_link, availability und price, dazu sale_price, brand, condition, gtin, mpn, item_group_id und die Kategoriefelder. XML, CSV und TSV funktionieren alle.

Perplexity nimmt den Feed auf zwei Wegen entgegen. Es kann ihn von einer Feed-URL abrufen, oder du überträgst ihn per SFTP mit Zugangsdaten, die Perplexity dir beim Onboarding gibt.

Die Custom Labels kannst du weglassen. Sie sind dazu da, Kampagnen aufzuteilen, und Perplexity hat keine. Perplexity hat gesponserte Platzierungen getestet und Werbung dann ganz eingestellt. Die Shopping-Antworten sind organisch, es gibt nichts, worauf man bieten könnte.

Du bist auf Shopify? Dann bist du vielleicht schon dabei. Shopify Catalog gibt die Produktdaten eines Shopify-Shops an verbundene KI-Plattformen weiter, darunter Perplexity. Mit einem eigenen Feed bestimmst du zusätzlich, welche Felder rausgehen, was in den Titeln steht und wie ausverkaufte Produkte markiert werden.

Warum tauchen meine Produkte nicht in Perplexity oder ChatGPT auf?

Ob du gelistet wirst und was eine Antwort zeigt, entscheiden OpenAI und Perplexity. Einen Platz kann niemand kaufen oder versprechen. Was du selbst in der Hand hast, steht unten, in der Reihenfolge, in der du es prüfen solltest.

  1. Du bist dem Händlerprogramm nicht beigetreten. Ein fertiger Feed ist keine Anmeldung. Für beide Programme musst du dich bewerben. Das von OpenAI findest du unter chatgpt.com/merchants. Bei Perplexity bewirbst du dich auf dessen eigener Website, inklusive Unternehmensprüfung. Stand Mitte 2026 starten beide zuerst in den USA. Prüfe also die aktuellen Bedingungen, bevor du damit planst.
  2. Der Barcode fehlt. Eine KI-Antwort muss erkennen, dass dein Eintrag und der eines anderen Shops dasselbe Produkt meinen. Die gtin ist das Feld, das darüber entscheidet. Hat ein Viertel deines Katalogs keinen Barcode, lässt sich dieses Viertel schwer zuordnen.
  3. Der Crawler kommt nicht rein. Prüfe, ob deine robots.txt den PerplexityBot durchlässt und ob die Produktseiten schema.org-Markup für Product und Offer enthalten. Das liegt in deinem Shop, nicht im Feed. Sprich also die Leute an, die deine Website betreuen. Außerhalb der USA, oder bevor du freigeschaltet bist, ist das der einzige Weg zu Perplexity.
  4. ChatGPT hat die Datei nie bekommen. Fehlen die SFTP-Daten oder sind sie falsch, hat OpenAI nichts zu lesen. Prüfe die letzte Lieferung, nicht den letzten Export.
  5. Die Daten beantworten die Frage nicht. Käufer fragen die KI in ganzen Sätzen. Wasserdicht, weite Passform, unter 100 $. Eine einzeilige Beschreibung, die den Titel wiederholt, gibt einem Assistenten nichts, womit er die Frage abgleichen kann. Schreib die Fakten rein, nach denen Käufer fragen: Material, Passform, Einsatz, Pflege.
  6. Dein Google-Feed ist schwach. ChatGPT stützt sich stark auf Einträge aus Google Shopping. Abgelehnte oder dürftige Google-Produkte reißen also auch dort Lücken.

Fang mit dem Feed an, der überall funktioniert

Wenn du diese Woche nur einen Feed in Ordnung bringen kannst, nimm den von Google. ChatGPT greift stark auf Einträge aus Google Shopping zurück, weltweit und ohne Bewerbung. Perplexity liest das Format von Google. Und die KI-Shopping-Funktionen von Google lesen denselben Merchant-Center-Feed.

Google hat außerdem Felder, die für Antworten gemacht sind. product_highlight für kurze Nutzenzeilen, product_detail für technische Angaben als Paare aus Name und Wert und question_and_answer für die Fragen, die ohnehin in deinem Support-Postfach landen. Das sind Google-Felder. ChatGPT und Perplexity lesen die normalen Produktfelder, deshalb zählt eine vollständige, sachliche Beschreibung am meisten.

Alle drei aus einem Katalog beliefern

Renable ist die Marketing-Plattform mit eingebauter KI-Agentin, das Bindeglied zwischen deinem Shop und allen Kanälen. Renable importiert den Feed, den dein Shop schon exportiert, oder dein Merchant Center, einen Meta-Katalog, ein Google Sheet oder eine Datei, und liest eine Feed-URL jede Stunde neu ein. ChatGPT und Perplexity sind zwei der zwölf vorgefertigten Kanäle, direkt neben Google.

  • ChatGPT, im Layout von OpenAI. Der Kanal startet mit den Feldnamen von OpenAI, is_eligible_search auf true und einer gzip-komprimierten TSV-Datei. Füge die SFTP-Daten von OpenAI ein, teste den Login, und die Datei wird bei jedem Update übertragen. Solange die Daten fehlen, meldet der Kanal, dass er nirgendwohin liefern kann.
  • Perplexity, im Layout von Google. Der Kanal startet mit den Spalten von Google Shopping. Perplexity kann sie über eine Feed-URL abrufen, oder sie werden per SFTP übertragen. Ausverkaufte Produkte gehen als nicht vorrätig raus, und ein Sonderpreis erscheint nur, wenn ein Produkt wirklich reduziert ist.
  • Lücken, die du siehst. Der Tab „Felder“ zeigt bei jedem Kanal alle Pflichtfelder und wie viele Produkte sie füllen. Bei Perplexity markiert Renable gtin als Pflichtfeld. Fehlen im Katalog viele Barcodes, zeigt der Kanal eine Warnung.
  • Beschreibungen, die Fragen beantworten. Veröffentliche einmal einen Prompt für Beschreibungen, und er schreibt für jedes passende Produkt eine Beschreibung aus dessen eigenen Daten. Das läuft weiter, wenn neue Produkte dazukommen und alte sich ändern.

Oder sag es in einem Satz. Aimée, die KI-Agentin in Renable, legt beide Kanäle als Entwurf an. Nichts geht raus, bevor du veröffentlichst.

Aimée

Richte Feeds für ChatGPT und Perplexity Shopping ein. Der Shop ist Sportgear, sportgear.com.

Entwurf: Shopping-Feed für ChatGPT

Feldnamen von OpenAI, gzip-komprimierte TSV

Verkäufer: Sportgear, sportgear.com

SFTP-Daten fehlen

Entwurf: Shopping-Feed für Perplexity

Google-Shopping-Spalten, gehostete Feed-URL

842 Produkte

Eins solltest du zuerst beheben. Bei 214 von 842 Produkten fehlt „gtin“, und der Perplexity-Kanal verlangt es. Die SFTP-Daten bekommst du von OpenAI, sobald dein Shop freigeschaltet ist.

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Die Details zur Einrichtung stehen im Hilfecenter: Der Shopping-Feed für ChatGPT und Der Shopping-Feed für Perplexity. Fit für KI-Shopping werden

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