Dein Produktfeed für das Google Merchant Center: einrichten, wiederfinden und die Produkte retten, die Google ablehnt

Alles, was deine Produkte bei Google tun, hängt an einer einzigen Datei. Shopping-Anzeigen, kostenlose Einträge, Performance Max und Googles KI-Shopping-Antworten lesen alle den Produkt-Feed im Merchant Center. Stimmt der Feed, verbessert sich damit auf einen Schlag alles, was deine Produkte bei Google tun. Ist er kaputt, läuft auch die beste Kampagne der Welt nur auf dem halben Katalog.
Hier steht, was der Feed braucht, wie er ins Merchant Center kommt, wo du seine Adresse wiederfindest, wenn ein anderer Kanal sie verlangt, und warum Google immer wieder dieselben Produkte ablehnt.
Was Google im Feed braucht
Sieben Attribute bei jedem Produkt: id, title, description, link, image_link, availability und price. Fehlt eines davon, wird das Produkt abgelehnt, bevor es laufen kann.
Dazu kommt, was von deinem Sortiment abhängt.
- Kennzeichnung. Eine
gtin, wenn das Produkt einen Barcode hat. Wenn nicht,brandplusmpn. Und eine Marke bei jedem neuen Produkt, das eine hat. - Mode.
color,size,age_groupundgenderfür Kleidung, die in Brasilien, Frankreich, Deutschland, Japan, Großbritannien und den USA verkauft wird, und für alle Modeartikel in kostenlosen Einträgen. - Varianten. Eine Zeile pro Größe oder Farbe, jede mit eigener ID, alle mit derselben
item_group_id. Google verlangt das für Varianten in kostenlosen Einträgen und für Shopping-Anzeigen in denselben sechs Ländern. - Gebrauchtes. Eine
conditionbei allem, was refurbished oder second-hand ist.
Der Rest ist empfohlen. Empfohlen heißt in der Praxis aber nicht optional. Am deutlichsten bei gtin: Google sagt selbst, dass ein Produkt ohne Barcode weniger Sichtbarkeit bekommen kann.
So kommt ein Feed ins Merchant Center
Das Merchant Center nimmt Produkte als Datenquelle. Für einen Shop zählen zwei davon: eine Datei, die Google nach Zeitplan von einer URL abruft, und eine Datei, die du hochlädst. Nimm die URL. Eine hochgeladene Datei ist ab dem Upload eingefroren, und Preise und Bestände ändern sich täglich.
Die URL kommt aus deinem Shop. Shopify, WooCommerce, Magento und BigCommerce exportieren einen Feed im Google-Format, entweder über ein Plugin oder über einen eingebauten Export. Diese URL in die Datenquelle einsetzen, Abrufintervall festlegen, und Google liest sie von allein neu ein. Produktfeed aus Shopify, WooCommerce, Magento und BigCommerce exportieren: so geht's
Wo du deine Feed-URL wiederfindest
Du wirst sie brauchen. Perplexity liest Googles Feed-Format. Meta, TikTok und Microsoft nehmen dieselben Produkte. Am schnellsten startest du auf einem zweiten Kanal, wenn du ihm den Feed gibst, den Google längst abruft.
- Im Merchant Center unter Einstellungen die Datenquellen öffnen. Dieselbe Liste erreichst du über Produkte, unter „Produktquellen verwalten“.
- Öffne die Quelle, die Google nach Zeitplan abruft. Nur eine Quelle, die von einer Datei-URL abgerufen wird, hat eine.
- Kopiere die Datei-URL aus ihren Einstellungen. Das ist die Adresse, die dein Shop veröffentlicht.
Findest du sie nicht, hängt der Shop wahrscheinlich über seine eigene Google-App am Merchant Center und nicht über eine URL. Dann liegt die Feed-Adresse im Shop, nicht bei Google.
Warum lehnt Google immer wieder meine Produkte ab?
Google zeigt den Grund am Produkt selbst, unter Handlungsbedarf bei Produkten. Fast jeder Grund ist einer von sechs, und jeder lässt sich im Feed beheben, nicht in der Kampagne.
- GTIN fehlt oder ist ungültig. Ein Barcode, dessen Prüfziffer nicht aufgeht, oder einer, der zu einem anderen Produkt gehört. So behebst du es: den echten Barcode einsetzen, aus einer Spalte, die du schon hast, über eine Regel oder aus einem Lieferanten-Feed.
- Ein Pflichtattribut fehlt. Keine Marke, kein Zustand bei gebrauchter Ware, keine Größe bei Mode. So behebst du es: die Spalte zuordnen oder den Wert per Regel setzen.
- Werbliche Formulierungen im Titel. SALE, Gratisversand, GROSSBUCHSTABEN zur Betonung. Für Google ist der Titel Produktdaten, kein Anzeigentext. So behebst du es: eine Regel, die diese Wörter aus allen Titeln entfernt und neue Produkte gleich sauber hält.
- Preis oder Verfügbarkeit passen nicht zu deiner Seite. Google crawlt die Produktseite und vergleicht. Ein veralteter Feed fällt bei dieser Prüfung durch. Und wegen einer Abweichung kann Google auch Produkte ablehnen, bei denen es dasselbe Problem vermutet. So behebst du es: ein Feed, der so oft aktualisiert wird, wie sich deine Preise ändern, verknüpft mit dem Preis, den du tatsächlich verlangst.
- Das Bild wird abgelehnt. Ein Werbe-Overlay oder Wasserzeichen im Foto, ein Platzhalter, ein toter Link oder ein zu kleines Bild. Ab dem 31. Januar 2027 gilt bei Google für alle Produkte ein Minimum von 500 mal 500 Pixel. So behebst du es: das Bildfeld auf eine saubere Produktaufnahme zeigen lassen oder eine erzeugen.
- Ein Richtlinienproblem. Manche Produkte darf man nicht bewerben. Prüfungen auf Account-Ebene klärst du im Merchant Center, nicht im Feed. So behebst du es: das Produkt aus dem Feed ausschließen, damit es den Account nicht weiter belastet.
Nach jeder Korrektur prüft Google nach eigenem Zeitplan erneut, sobald es den aktualisierten Feed abgerufen hat. Kein Feed-Tool hebt eine Ablehnung auf. Es sorgt dafür, dass die nächste Prüfung durchgeht.
Einmal beheben, für den ganzen Katalog
Renable ist das Bindeglied zwischen deinem Shop und Google. Renable importiert den Feed, den dein Shop exportiert, oder verbindet sich direkt mit deinem Merchant-Center-Account, liest ihn jede Stunde neu ein und veröffentlicht einen sauberen Google-Feed unter einer festen Adresse.
- Lücken werden gezählt. Der Tab „Felder“ im Google-Kanal markiert jedes Feld, das Google verlangt, und zeigt, wie viele Produkte es füllen. Fehlt ein Pflichtfeld bei einem Teil der Produkte, erscheint auf deinem Dashboard eine Warnung mit der Anzahl.
- Regeln, die bei jedem Import laufen. Mit einer Regel die Werbewörter aus 3.000 Titeln entfernen. Für eine ganze Produktlinie die Marke setzen. Barcodes aus dem Lieferanten-Feed holen. Jede Regel ist erst ein Entwurf, den du veröffentlichst, danach greift sie weiter, wenn Produkte neu dazukommen oder sich ändern.
- Bilder, die Google akzeptiert. Verarbeite deine Produktbilder: Zu Google geht der Freisteller ohne Overlay oder eine erzeugte Studioaufnahme, zu Meta die gestaltete Version.
- Dein bestehender Feed kann bleiben. Renable kann einen ergänzenden Feed veröffentlichen, der bessere Titel, Beschreibungen und Bilder über den Haupt-Feed legt, den du schon an Google schickst.
Oder du gibst den Feed Aimée, der KI-Agentin in Renable, und sagst ihr, was nicht stimmt.
Aimée
Im Merchant Center stehen 412 Produkte unter „Handlungsbedarf“. Feed: sportgear.com/feed.xml
Geprüft: 842 Produkte
318 Titel enthalten SALE oder Free Shipping
214 Produkte haben keine gtin
41 Hauptbilder sind Infografiken, keine Produktaufnahmen
Entwurf: 2 Regeln, 1 Lookup, 1 Google-Kanal
Werbewörter aus Titeln entfernen
gtin aus Lieferanten-Feed, über SKU zugeordnet
Bild-Link fällt auf den verarbeiteten Freisteller zurück
Veröffentliche, und ich gebe dir die Feed-URL für das Merchant Center. Google prüft die aktualisierten Produkte nach dem nächsten Abruf nach eigenem Zeitplan.
Die Korrekturen zu jedem Ablehnungsgrund stehen im Help Center: Von Google abgelehnte Produkte korrigieren. So arbeitet Renable mit Google
Wie viel von deinem Katalog zeigt Google wirklich?
Feed-URL einfügen, und Aimée zählt die Produkte, die Google ablehnen wird, und entwirft die Korrekturen. Jedes Konto startet mit einer 30-tägigen kostenlosen Testphase.