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Der Magento-Produktfeed: wie du einen aus Magento 2 und Adobe Commerce herausbekommst und was du reparieren musst, bevor er bei einem Werbenetzwerk landet

Du brauchst eine Produktfeed-URL. Google Merchant Center will eine, Meta will eine, und die Agentur hat schon gestern danach gefragt. Du öffnest das Magento-Admin und suchst den Export. Es gibt keinen. Magento 2 und Adobe Commerce haben nie einen Produktfeed mitgeliefert, und den Google-Shopping-Kanal, den Adobe einmal dabei hatte, gibt es seit 2020 nicht mehr.

Hier ist der Weg, den stattdessen jeder Magento-Shop geht, dazu die vier Einstellungen, an denen die Qualität des Feeds hängt, und die Reparaturen, die vor dem ersten Werbenetzwerk dran sind.

Die Extension baut die Datei. Magento liefert sie nur aus

Jeder Magento-Feed kommt aus einer Extension. Sie liest deinen Katalog, schreibt eine Datei im Google-Shopping-Format, legt sie im Media-Ordner deines Shops ab und gibt dir eine feste Adresse dafür. Mirasvit und Amasty haben etablierte Extensions im Angebot, und im Adobe Commerce Marketplace stehen unter „product feed“ ein Dutzend weitere. Sie machen alle dasselbe. Wenn ein Entwickler deinen Shop betreut, ist das für ihn ein Nachmittag.

Nimm als Ausgangspunkt die Google-Shopping-Vorlage der Extension. Einen Feed in diesem Format lesen Google, Meta, Microsoft, Pinterest und die meisten anderen Netzwerke so, wie er ist. Du baust ihn also nur einmal. Dann prüfe vier Einstellungen, bevor du die URL kopierst.

  • Der Zeitplan. Die Extension baut die Datei über Magentos Cron neu. Lass das mindestens einmal täglich laufen, und öfter, wenn sich Preise oder Bestände im Tagesverlauf ändern. Ein Feed, der wöchentlich neu gebaut wird, bewirbt den Bestand von letzter Woche. Und ein Feed, der einmal von Hand gebaut wurde, bewirbt für immer den Tag, an dem du ihn eingerichtet hast.
  • Welche Produkte. Exportiere die Simple Products, nicht nur die übergeordneten Configurable Products. Ein Configurable Product ist in Magento nur eine Hülle. Gekauft werden die Größen und Farben darunter, die Simple Products, jedes mit eigenem Preis und eigenem Bestand. Die meisten Extensions können die Kinder exportieren und die ID des Elternprodukts in item_group_id schreiben. Genau diese Einstellung ist die richtige. Dann wissen die Netzwerke, dass die 12 Größen ein Schuh sind, und jede Größe bringt ihre eigene Verfügbarkeit mit.
  • Das Preis-Paar. Mappe den regulären Preis auf price und den Sonderpreis auf sale_price, und achte darauf, dass der Sonderpreis nur in seinem Zeitraum auftaucht. Viele Shops exportieren den Sonderpreis als Preis. Dann zeigt die Anzeige den Aktionspreis ohne Ersparnis daneben, oder sie zeigt ihn nach Aktionsende immer noch an.
  • Bestand statt Status. Hänge die Verfügbarkeit an die Menge, nicht an das Aktiv-Flag des Produkts. Ein Produkt kann in Magento aktiv sein und trotzdem nichts mehr zu verkaufen haben.

Öffne die Feed-URL im Browser. Du solltest Produktdaten sehen, mit Titel, Preis, Bild-Link und ID bei jedem Produkt. Ist die Datei leer, ist der Cron noch nicht gelaufen.

Der Feed läuft. Die Anzeigen sehen trotzdem falsch aus

Ein Magento-Feed, der die Validierung besteht, ist noch kein Magento-Feed, der verkauft. Drei Probleme tauchen in fast jedem Shop auf, und keines davon ist ein Fehler in der Extension.

  • Titel für den Katalog geschrieben, nicht für die Anzeige. Magento-Produktnamen sind kurz, weil die Produktseite alles andere zeigt. „Oslo Chair“ funktioniert auf einer Produktseite. In einer Shopping-Anzeige verliert er jedes Mal gegen „Oslo Dining Chair, Solid Oak, Set of 2“. Marke, Material und Größe gehören in den Titel.
  • Barcodes in einem eigenen Attribut. Magento hat kein eingebautes GTIN-Feld. Shops pflegen die Nummer in einem Attribut namens ean, barcode oderupc, und die Feed-Vorlage weiß davon nichts. Die Produkte kommen bei Google ohne gtin an, und Google schränkt ein, wo sie erscheinen. Mappe das Attribut, und für die Produkte ohne Nummer lies GTIN, MPN und Marke: die Produktkennungen, die dein Feed braucht, und was du sendest, wenn ein Produkt keine hat.
  • Bilder direkt von der Produktseite. Der Feed schickt das Base Image mit. In vielen Magento-Shops ist das ein Lifestyle-Foto, ein Bild mit Störer drauf oder ein 400-Pixel-Thumbnail. Google will das Produkt auf Weiß, Meta will etwas, für das man stehen bleibt, und keiner von beiden will einen Störer, der in den Pixeln festklebt.

Du könntest das alles in Magento reparieren. Das heißt: ein Entwickler, eine Änderung am Attribut-Set und ein neuer Export für jedes Netzwerk, das etwas anderes will. Schneller geht es im Feed selbst, hinter Magento und vor den Netzwerken.

Ein Magento-Feed rein. Pro Netzwerk ein Feed raus

Renable importiert die Feed-URL, die deine Extension ausliefert, und liest sie jede Stunde neu. Der Shop bleibt also die eine Quelle, die zählt. Aus diesem einen Import veröffentlicht Renable dann einen Feed pro Netzwerk. Magento fasst danach niemand mehr an.

  • Regeln reparieren die Daten. Baue den Titel aus Marke, Name, Material und Größe. Mappe ean auf gtin. Setze die Verfügbarkeit bei null auf nicht vorrätig. Schließe die Produkte aus, die ein Netzwerk nie sehen soll. Jede Regel siehst du als Vorschau auf deinen echten Produkten, bevor sie veröffentlicht wird.
  • Bilder werden bearbeitet. Die Hintergründe fallen weg, das Produkt bekommt seine saubere weiße Aufnahme für Google, und für Meta legen deine Anzeigen-Vorlagen Preis, Bewertungssterne und Sale-Störer darüber. Das Original bleibt als Reserve.
  • Jedes Netzwerk bekommt seine eigenen Spalten. Der Google-Kanal schreibt Googles Felder, der Meta-Kanal die von Meta, der Criteo-Kanal sein umgekehrtes Preis-Paar. Der Tab „Felder“ zeigt für jedes Pflichtfeld die Füllquote aus dem letzten Lauf. Ein fehlender Barcode ist damit eine Zahl auf dem Bildschirm und keine Ablehnungs-Mail drei Tage später.

Oder gib die URL einfach Aimée, der KI-Agentin in Renable.

Aimée

Hier ist unser Magento-Feed: pinecrafthome.com/media/feeds/google.xml

Importiert: Pinecraft-Katalog

1.208 Produkte, Google Shopping XML, stündlich neu gelesen

Varianten nach item_group_id gruppiert: 312 Familien

Drei Dinge würde ich reparieren, bevor das zu Google geht. 214 Produkte haben keine gtin, aber bei 190 davon gibt es ein Attribut namens ean. Dafür habe ich eine Regel entworfen, die es übernimmt. 41 Produkte zeigen einen Aktionspreis ohne Enddatum. Und die Titel sind kurz, dafür habe ich eine Regel entworfen, die Material und Größe ergänzt. Soll ich sie dir auf echten Produkten zeigen?

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Die Schritte für die Extension stehen im Hilfebereich: Einen Produktfeed aus Magento holen. Für die anderen Plattformen lies So exportierst du einen Produktfeed aus Shopify, WooCommerce, Magento und BigCommerce.

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